Verlauf der Aktion
ICH MACHE MIT! | Unterschriften: 888 | Läuft seit 1710 Tagen
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Ina Möckel Ich möchte als Taucher die Haie lieber lebend sehen!
Rolf Daum Finning sharks is like finning tourists, both will never come back.
Ida Riemann
Stefan Knobloch
Marion Stubbemann
Thomas Gaiser Kein Paradies ist perfekt.
Wolfgang Därr Manchmal muß man Dinge lassen, auch wenn man damit Geld verdienen könnte.
René Arlt bin zwar kein Seychellen-Touri, aber die Jungs sollten überall auf der Welt geschützt werden.
Chris Pristauschek
Stefan Görke
Seybrew Den echten Namen gibt es für die Weitergabe an offizielle Stellen
Wilhelm Frühwald Die Menschheit lernt nichts dazu!
Es ist zum verzweifeln!
Gaby Slama Protect the sharks !!!!
Heinz Baumgartner
Michael Dung Schneidet den Asiaten die Schwänze ab und gebt sie ihnen pulverisiert zu fressen! Aber lasst die Haie in Ruhe!
Sabine Martin
E. Fiedler
Andreas Eickmeier wenn Ökotourismus dann aber richtig bitte
Axel Jaspers
ina schmalfuß
Petra Schrittwieser Sollte dringend unterlassen werden
Norbert Windhoer
Helmut Neuhauser
Ingrid Krammer
Sibylle Schneider
Lutz Möckel
Beate Uibel
Gisela Demin Ich wünsche uns allen viel Erfolg!
Christian Postler Kein Kommentar...
Marcel Daum
Gerhard Geyer No finning, aber weltweit !
Elena Tecini
Helmut Wipplinger
Beatrice Wipplinger
Andi Wipplinger
Christian Schwarz
Andrea Torelli pazzesco
Kurt Weidlich
Dennis Heinrich Unglücklicherweise leiden die Leute die diese Abscheulichkeiten verrichten und diese faszinierenden und wunderschönen Tiere zum Sterben zurücklassen nicht nur an einem Potenzmangel sondern auch an einem gewaltigen Intelligenzdefizit. Und das überall auf der Welt. STOP FINNIG !!!!!!!
Peter Heinrich Ohne die Haie stirbt das Meer. STOP FINNING !!!!
Thomas Heckel
Eva Markwart
Claudio Gorla Horror!!!!!!!!
Chantal Daum
Markus Lüttgens
Birgit M. Viel Erfolg!
Dirk Alexander Pflumm
suedwest "Wenn Haie sterben stirbt das Meer", ansonsten treib ich mich auf den Malediven rum...
Silvia Scevarolli
Jutta Markwart
Dominique Schuth
Sabrina Menozzi
Gaby Drechsel-Mueller
Manfred Mueller
Tiziana Bertolucci NO FINNING !!!
Giuseppe Taravacci
Frank Velte
Daniela Fava On doit arreter cette chose cruèlle
Michael Pfaff Hoffe, dass das was bringt!
Nadine Hartmann Wie kann man nur so brutal mit einem Lebewesen umgehen?
Alexandra Barkhoff Stop Shark Finning
Better Start Human Finning
Gordon Kuckluck Sterben die Haie, stirbt auch das Meer!
Volker Füßler
Brigida Heinrich Man muss sich nur mal klarmachen, was passiert wenn man das oberste Glied einer Nahrungskette herausschneidet. STOP FINNING!
Alexander Hein
Peter Markwart
Paolo Bellicini
Friedrich Koller
Annett Koller
Alexander Godknecht Die Hai-Stiftung / Shark Foundation unterstützt sehr gerne diese Aktion
Sarah Allemann Die groesste Katastrophe fuer das Tier ist der Mensch.
Heinz Engelbrecht Es wird die Zeit kommen, da das Verbrechen am Tier genauso geahndet
wird, wie das Verbrechen am Menschen. Leonardo da Vin
Hakan Sakarel
alessandra fabris Stop Finning!!!
clara sonzogni
Raphael Bienz Solchen Leuten sollte man auch mal was abhauen...
Paola Bortolotto die Natur wird sich irgendwann rächen, dann sollen wir evtl. mal lernen... oder sind wir gar nicht lernfähig?!?
marco caprotti
Andreas März
laura franceschin
Sara Scarpelli
Thomas Bach
Tobias Mettmann
Jonas Berghaus Shark-Finning ist so ziemlich das perverseste, was ich kenne. Es gehört verboten, und Leute, die trotzdem weitermachen, gehören in den Knast!!!!!
Cedric Wahrer
Anita Seidenfuß
Malte Karow
Patrick Vogel
Paul Wong TIERQUÄLEREI!!!
Daniel Swierczek Ich finde das total pervers, den Tieren so etwas anzutun!!!
Tobias Burkhardt
Juri Kazakevich
Oskar Bortolotto
Andreas Veltens Geisteskranke!!
Pasquale De Nicolais Nicht gerade das gelbe vom Ei...
Dominik Wyder
Sören Brandt Tut euer Möglichstes um das Töten zu beenden. Meine Stimme dagegen habt ihr. Viel Glück!
Pascal Hein Die Menschen töten Haie nur weil sie Angst ihnen haben. Dabei dringen wir in des Hais sein Gebit ein.
Simon Rau Finning = allerärgste Tierquälerei!
Erschiesst diejenigen, die die Haie ,,finnen"....!!!!!
Letzter Eintrag am 20.11.2008
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Als "Finning"
...wird die Praxis bezeichnet, bei welcher Haien ganz oder teilweise
die Flossen vom Körper abgetrennt werden. Dies geschieht oftmals ohne das Tier
vorher zu töten. In der Regel wird das gefinnte Tier (lebendig oder tot) wieder
zurück ins Meer geworfen, da die Flossen weniger Laderaum beanspruchen, als der
ganze Körper.
Quelle: www.sharkproject.org
Anlass der Aktion
Nation Online 06.03.2004:
Die Seychelles Fishing Authority (SFA) meldet einen gefährlichen Anstieg im Fang und Handel von Haiflossen durch einheimische Fischer.
Losgetreten wurde diese Entwicklung durch einen Aufruf der EU vor eineinhalb Jahren, in dem vor einem gefährlich hohen Cadmiumgehalt in Schwertfischfleisch gewarnt wurde. Daraufhin brach der Markt für Schwertfisch auf den Seychellen zusammen und die lokalen Fischer suchten nach möglichen Alternativen. Die Fischer verlegten ihre Aktivität auf das bis dahin kaum durchgeführte Finning, was die Fischereibehörde, SFA, sehr beunruhigt.
Für den seychellischen Markt spielt der Schwertfischfang eine bedeutende Rolle, Schwertfisch macht etwa 65 % des gesamten Fangs aus. Seit der EU-Warnung ist der Export von 411 t auf unter 200 t gesunken, und der Präsident des SFA, Rondoph Payet befürchtet weitere dramatische Einbußen. Die Seychellen könnten sich andere Märkte außerhalb der EU erschließen, würden dann jedoch Zollvorteile verlieren.
Auch ein Ausweichen auf andere Zielfische ist kaum denkbar, da z.B. der Thunfischfang sehr kompliziert und nur mit moderner Technik durchzuführen ist.
Die SFA will dennoch Schulungsmaßnahmen für den Thunfischfang mit den heimischen Fischern durchführen, und gleichzeitig Druck auf die EU ausüben, ihre Aussage über die Gefährlichkeit von Cadmium in Schwertfisch zu revidieren, da die in Schwertfischfleisch gefundenen Werte deutlich unter denen in Hühnernieren, Schweine- oder Lammfleisch liegen.
Quelle: www.seychelles-online.com.sc/archives/4020304.html
Petition
An den Präsidenten der Seychellen James Michel
Sehr geehrter Herr Präsident,
die Seychellen zählen zweifellos zu den schönsten Plätzen unserer Erde und haben weltweit den Ruf, eine besonders vorausschauende Umweltpolitik zu betreiben. Gerade dieses vorbildliche Engagement ist es, was viele ökologisch orientierte Touristen veranlasst, ihren Urlaub immer wieder auf den Seychellen zu verbringen. Der dort praktizierte Naturschutz rechtfertigte für viele dieser Menschen den im internationalen Vergleich hohen Preis einer solchen Reise.
Dieses Gleichgewicht ist nun in Gefahr !
Wie wir einem Artikel aus Seychelles Nation Online vom 06.03.2004 entnehmen konnten, entwickelt sich auf den Seychellen gerade ein Handel mit Haiflossen, um den Umsatzrückgang im Bereich der Schwertfisch-Fischerei auszugleichen. Diese Entwicklung ist äußerst Besorgnis erregend und verträgt sich in keinster Weise mit der bisher vertretenen Umweltpolitik, bei der es um den Erhalt bedrohter Arten, wie z.B. der Meeresschildkröten ging .
Viele Haiarten sind durch exzessive Verfolgung, vor allem dabei durch Handel mit Flossen längst vom Aussterben bedroht und bedürfen deshalb unseres besonderen Schutzes. Ein gesunder und ausreichend großer Haibestand ist für die Unterwasser-Ökologie unbedingt notwendig, wie längst wissenschaftlich belegt ist.
In einem Land, für welches der sogenannte Öko-Tourismus eine ganz entscheidende wirtschaftliche Rolle spielt, gefährdet der Handel mit Haiflossen aber nicht nur den Bestand dieser außergewöhnlichen Tiere, er gefährdet in gleichem Maße auch die wirtschaftliche Stellung der Seychellen selbst und somit den Lebensstandard aller Seychelloises. Man muß kein Hellseher sein, um abzuschätzen, welche Auswirkungen auf den Tourismus zu erwarten sind, wenn die Seychellen erst durch internationale Kampagnen mit dem Abschlachten von Haien in Verbindung gebracht werden. Schnell wären die bisher gezeigten, vorbildlichen Maßnahmen des Umweltschutzes vergessen und ein kaum wieder gut zu machender Imageverlust zu verzeichnen, der sich noch auf Jahre in sinkenden Touristenzahlen wiederspiegeln würde. Dies kann nicht im Interesse der Regierung der Seychellen liegen.
Wir bitten Sie deshalb, den Handel mit Haiflossen und das damit verbundene finning unter strengste Strafe zu stellen. Wir bitten weiterhin darum, genügend Mittel und Kapazitäten bereit zu stellen, dieses Verbot auch zu überwachen.
Wir wissen, daß Sie dem Umweltschutz sehr offen gegenüberstehen und würden uns
freuen, wenn unser Appell Sie erreicht, damit die Haibestände und die
Tourismuseinanhmen Ihres Landes nachhaltig gesichert werden
Diskussionen
http://www.seychellen-infos.de/ seyforum/viewtopic.php?t=1652
http://www.seychellen-infos.de/ seyforum/viewtopic.php?t=1649
http://www.seychellen-infos.de/ seyforum/viewtopic.php?t=1657
Links
Seychelles Tourism Industry Blasts Shark Fishers as Tourists Discover 12 Drowned Sharks
D.E.G. Initiative zur Erhaltung von Haien, Rochen und Chimären
SHARKPROJECT.ORG
www.haiwelt.de
Hai-Stiftung / Shark Foundation
www.haiseite.de
http://www.visiondive.com
Seychellen-Reiseinfos
Aktion Status: August 2004
(Entwicklungstendenz: Negativ)
1. Ungeachtet der aufkommenden Proteste erlebt der Haifang auf den Seychellen
einen massiven Aufschwung. Es wurde zwar erst durch die Einschränkung des
Schwertfisch-Exports ausgelöst, hat aber mittlerweile Eigendynamik erlangt.
2. Es entsteht möglicherweise bereits ein Schwarzmarkt für den
Haiflossen-Handel, über den z.Z. ca. 70% des Fangvolumens abgewickelt wird.
3. Die Regierung will dem Ganzen nicht entgegenwirken, sondern nur
verwalten (also mitverdienen), wodurch eine Intensivierung des Finning zu erwarten wäre.
Quelle: www.nation.sc
Aktion Status: April 2005
(Entwicklungstendenz: Positiv)
O-Ton des Chefs der Seychelles Fishing Authority (SFA): es sei ein Gesetz in Arbeit, das den Fang
von Haifischen nur noch erlaube, wenn der gesamte Hai am offiziellen "Fishingport" in Victoria
angelandet und dort verwertet werde. "Finning" ist dann verboten und wer erwischt wird, ewird bestraft.
Man bemühe sich weiterhin darum, Experten ins Land zu bringen, die wissen, wie man Haut und
andere Teile des Fisches kommerziell verwertet, um Exportprodukte daraus machen zu können. Es gebe
fast für jedes Teil des Hais Gebrauchsmöglichkeiten, die in anderen Ländern erfolgreich angewendet
werden, aber Spezialwissen erfordern.
Quelle: Honorar Konsul der Seychellen in Deutschalnd, Wolfgang Därr
Aktion Status: Februar 2006
(Entwicklungstendenz: bedingt positiv)
Im Rahmen einer Anordnung vom 20.02.2006 seitens der Regierung der Seychellen wurde das Finning von Haien für alle in den seychellischen Gewässern zum Fischen zugelassenen ausländischen Schiffe verboten. Die einheimischen Fischerbote sind erst ein mal von der Anordnung nicht betroffen. Eine Regelung für die einheimischen Fischer wird zukünftig in einem nationalen Handlungsplan bezüglich des Schutzes und der nachhaltigen Nutzung von Haien (NPOA-Sharks) enthalten sein. Dieser wird gegenwärtig vom Ministry of Environment and Natural Resources (MENR) und der Seychelles Fishing Authority (SFA) in Zusammenarbeit mit der United Nations Food and Agriculture Organisation (FAO) und der World Conservation Union (IUCN) vorbereitet.
Der NPOA, der gewährleisten soll, dass Haie in einer Art gefischt werden, welche die Bestände für zukünftige Generationen schützt, wird mit einheimischen Besitzern von Fischerbooten diskutiert bevor er endgültig beschlossen wird.
Quelle: www.nation.sc
Übersicht: www.nation.sc
Organisation, Recherchen und Petition-Entwurf:
Rolf Daum, Stefan Knobloch
Wissenschaftlicher Beistand:
Oliver Hörstmeier
Übersetzung:
Marion Stubbemann
Dank für tatkräfige Unterstützung an:
Wolfgang Därr, Leute von Sharkproject.org
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